Gemeinde La Olivia
Einst stand La Oliva inmitten von Olivenhainen, von dem sich der Ortsname ableitet, heute säumen Palmen die schöne Ortschaft am Fuße eines Vulkankegels. Die große Zeit von La Oliva hingegen ist ebenso längst Vergangenheit, doch bis heute zeugen monumentale Bauwerke von seiner einstigen Stellung. Bis zum Jahr 1859 wurde die gesamte Insel faktisch von La Oliva aus regiert, jetzt dient sie als Verwaltungssitz für das 18 Kilometer entfernte Corralejo. Seine frühere Stellung als Hauptsitz von Militärobersten ist auch heute noch kaum zu übersehen.
Am Ortsrand thront der größte Gutshof der Kanaren, ein prächtige Herrensitz in typisch spanischem Kolonialstil mit unzähligen Fenstern und prächtigen Balkonen. Einst residierten hier die Coroneles, erst 1994 erwarb die Regierung das denkmalgeschützte Anwesen in La Oliva. Den Mittelpunkt des Ortes bildet die Nuestra Senora de Candelaria, eine dreischiffige, strahlend weiße Pfarrkirche, eingefasst von dunklem Lavastein aus dem auch der wuchtige Glockenturm besteht. Zum Gemeindegebiet La Olivas gehört ebenso der Montana de Tindaya, der jüngste Vulkan der Insel und Heilige Berg der Ureinwohner der Kanaren. Besonders sehenswert ist auch die Lavahöhle Cueva Del Llando de Villaverde mit ihren versteinerten Resten verschiedener Wirbeltiere.
Karte Gemeinde La Olivia
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