Geographische Lage Fuerteventura

Fuerteventura ist eine der Kanarischen Inseln im östlichen Zentralatlantik, nur 100 Kilometer vom afrikanischen Festland entfernt. Sie zählt zu den sieben Hauptinseln der Kanaren, die aufgrund ihrer geografisch Lage zwar nahe dem Afrikanischen Kontinent gelegen sind, aber dennoch eine der 17 Autonomen Gemeinschaften Spaniens bilden und damit zum spanischen Hoheitsgebiet zählen.

Als eine der ältesten Inseln der Kanaren entstand Fuerteventura bereits vor 20,6 Millionen Jahren aus vulkanischen Aktivitäten in den Tiefen des Atlantiks, allerdings sind diese bereits vor etwa 4.000 bis 5.000 Jahren erloschen. Ein Blick von oben auf die Fuerteventura Karte lässt erahnen, dass es sich bei der Insel nur um die Spitze des unterirdischen Kanarengebirges handelt, welche sich als Festland über dem Meer zeigt.

Mit einer Länge von knapp 100 Kilometern und einer maximalen Breite von 31 Kilometern gehört Fuerteventura nach Teneriffa zur größten Inseln des Archipels. Eine nur fünf Kilometer breite Stelle, der „Istmo de la Pared“, teilt das Eiland dabei in zwei Hälften – den größeren Nordteil Fuerteventuras „Maxorata“ und die Halbinsel “Jandia” im Süden. Der permanenten Erosion durch Wind und Wetter im Laufe ihrer Entstehungsgeschichte ist es zuzuschreiben, dass Fuerteventura von nur geringer Höhe ist, wobei der „Pico de la Zarza“ mit nur 807 Metern die höchste Erhebung bildet. Der restliche Inselteil ist von ausgedehnten Ebenen geprägt und in dieser Form auf keiner der anderen Kanarischen Inseln zu finden.